Dank Lunchgate Gäste gewinnen
Posted on 16th Januar 2012 by admin
Davoser Zeitung
Klosterser Zeitung
Prättigauer Post
Freitag, 30 Dezember 2011
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KommentierenSocial-Media-Netzwerke beeinflussen das Kommunikationsverhalten der urbanen Gesellschaft – und damit auch das Kundenbeziehungs-Management von Unternehmern. Online-Netzwerke eröffnen Gastronomen völlig neue Wege zur Kundengewinnung und -bindung.
Wer bisher ein Restaurant betrat, wurde bestenfalls höflich begrüsst, exzellent bedient und freundlich verabschiedet. Alles, was dem Gastronom blieb, war ein Gesicht, an das er sich hoffentlich wieder erinnert – sollte es wieder kommen. Während andere Wirtschaftszweige längst auf umfassendes Customer Relationship Management (CRM) setzen, verliess sich die Gastronomiebranche bisher auf die persönliche Beziehung der Angestellten zu ihren Kunden und auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Das ändert sich mit Anbietern digitaler Gastro-Netzwerke nachhaltig.
Gläserner Kunde?
Online-Marketing-Firmen aus aller Welt bieten ihre Produkte an, bei denen es vor allem um eins geht: «Know Your Customer» – auf Deutsch: Kenne deinen Kunden. Ein CRM-Begriff, der jedem ambitionierten Verkäufer geläufig sein dürfte. Je mehr man über einen potenziellen oder bestehenden Kunden weiss, desto besser kann man auf seine individuellen Bedürfnisse eingehen. Damit buhlen auch die Gastro-Portale um die Gunst der User. Während kritische Stimmen vor dem «gläsernen Kunden» warnen, schwören Verfechter des Online-Marketings auf Permission Marketing– Werbung mit Erlaubnis, die pure und legale Form des Direktmarketings. Wir haben recherchiert und zwei Schweizer Netzwerke unter die Lupe genommen.
iTaste – etwas zwischen Facebookund Guide Michelin
«iTaste» setzt auf Kommunikation, Vernetzung und Bewertung und ist mit über 140000 angemeldeten Usern im französischsprachigen Europa Marktführer.Das System des Sozialnetzwerks ist simpel: Man legt ein Profil mit Vorlieben an, für Einträge und Bewertungen gibt es Punkte, und anderen Usern kann man folgen – analog Twitter. Durch die personalisierten Accounts sinkt die Hemmschwelle für persönliche Treffen mit Gleichgesinnten. «Ein willkommener, aber nicht beabsichtigter Nebeneffekt», wie Paul De La Rochefou- cauld meint, der Gründer von iTaste. Von der Persona- lisierung profitieren seiner Meinung nach auch Gastronomen: Sie wüssten bei den Bewertungen jederzeit, mit wem sie es zu tun haben. Im Gegensatz zu pseudonym-administrierten Portalen. Mit einem jährlichen Kostenbeitrag können Businesskunden die ihnen folgenden User direkt kontaktieren. Ersetzt iTaste damit das klassische CRM-System? «Ja!», sagt De La Rochefoucauld.
Die Zahl der permanenten Nutzer stieg hierzulande im letzten Jahr um das Fünffache auf 25000. Paul De La Rochefoucauld gibt sich zuversichtlich: «Wir haben mit iTaste einen Trend gesetzt, der sich auch in der Deutschschweiz durchsetzen wird. Zudem ist unsere Plattform jetzt schon die meistbesuchte Gastro-Website der Schweiz. Wir werden noch einiges in Kommunikation und Events investieren.» Auf die Frage, was iTaste anders macht, sagt De La Rochefoucauld: «Wir bieten unseren Businesskunden den Zugang zu einem beste- henden Netzwerk respektive einem Kundenpotenzial, das sie sich nicht selber erarbeiten müssen. Wir sind etwas zwischen Facebook und Guide Michelin –das gibt es sonst nicht.» Fakt ist: Mit iTaste erreicht man Kunden ohne Umwege. Auf direkte Bewertungs- Feedbacks kann man individuell reagieren und Prozessabläufe optimieren.
Lunchgate – digitale Produktepräsentation
Eine ganz andere Herangehensweise wählt Lunchgate mit seinem Rundum-sorglos-Paket für Gastronomen. Man kreiert qualitativ hochstehende Panorama-Views der Lokalitäten und publiziert sie zusammen mit den täglichen Mittagsmenüs über acht Kanäle im Netz. Zudem profitiert der Lunchgate-Businesskunde von der grossflächigen Medienabdeckung seiner jeweiligen Region. Qris Riner, Mitgründer von Lunchgate AG: «Mit Lunchgate hat ein Restaurant all seine ‹Online- Sorgen› auf einen Schlag gelöst. Wir machen das Restaurant regional und national bekannt und bringen neue Gäste ins Lokal. Die Online-Welt wird immer verzweigter, komplexer und vernetzter. Lunchgate hilft, Gäste zu gewinnen und zu binden.»
Das Ziel sei in erster Linie, Lunchgate weiterhin wachsen zu lassen und seinen Kunden immer wieder neue Services zur Verfügung zu stellen, die Mehrumsatz brächten. Obwohl Riner überzeugt ist, dass die gute Leistung vor Ort nach wie vor das wichtigste Marketing- Instrument bleibe. Er muss es wissen: Qris Riner kommt ursprünglich von der Hotelbranche.
Zukunftsmusik
Welche Trendströmungen sieht der Digital-Marketing- Experte Qris Riner für die nächsten Jahre? «Social Media, Mobile Marketing, Internet of Things –z.B. mit RFID-Chips –, Vernetzung von Internet- Service, sogenannte Mash-ups. etc. werden uns weiter beschäftigen. Die digitalen Medien führen dazu, dass Meinungen schneller ausgetauscht werden. Zudem kommen laufend neue Vermarktungsmodelle dazu. Der mobile Markt wird eine wichtige Rolle spielen, genauso wie digitale Währungen. Speziell im Social-Media-Segment.»
Wer iTaste oder Lunchgate benützt, kann seinen Lieblingstisch übrigens gleich online und via Applika- tionen reservieren. Mehrwerte wie diese sind beiden Betreibern wichtig. Paul De La Rochefoucauld wie auch Qris Riner beteuern, ihre Dienstleistungen im kurzlebigen Online-Business laufend neu zu überdenken und zu erweitern. Am Ende profitiert der Kunde.
Gut, wenn man ihn kennt.
Links: www.itaste.com | www.lunchgate.ch
Sascha Pelvic, Gastro Facts Business Magazin
Das Internet-Portal «suedostschweiz.ch» lässt hinter die Fassade von regionalen Restaurants blicken. Dank tagesaktuellen Restaurant-Informationen und 360-Grad-Panoramafotos kann die regionale Gastronomie virtuell entdeckt werden.
http://www.suedostschweiz.ch/lunchgate
Chur. – Wer sich in Graubünden kulinarisch verwöhnen lassen will, findet ab sofort auf der Online-Plattform «www.suedostschweiz.ch/lunchgate» eine grosse Auswahl von Restaurants. Damit man nicht die «Katze im Sack» kaufen muss, können sich potenzielle Gäste dank der neuen Plattform bereits vor dem Besuch einen Eindruck machen: Exklusive Panoramabilder, auf denen der Gast die Restau-rants mittels Rundum-Ansicht virtuell entdecken kann, stehen im Zentrum.
Ebenso veröffentlichen die Restaurants auf der Plattform ihre aktuellen Tagesmenüs, Hausspezialitäten, die Speisekarten und vieles mehr. Über einen Kartenausschnitt oder einer Volltextsuche findet der potenzielle Gast mit wenigen Klicks das passende Restaurant nach Küche, Angebot, Ambiente, Lage oder Ort.
Immer mehr Restaurants online
Wer sich täglich über die angebotenen Mittagsmenüs aus seiner Region informieren lassen möchte, abonniert den kostenlosen Newsletter mit den aktuellen Mittagsmenüs. Ermöglicht wird diese Dienstleistung von «suedostschweiz.ch» dank einer Zusammenarbeit mit der Schweizer Online-Plattform «Lunchgate». Bereits über 700 Restaurants lassen sich in der Schweiz dank «Lunchgate» mit Panoramafotos ins Innere blicken.
«In Graubünden stehen wir mit der Entwicklung noch am Anfang», erklärt Nadja Müller von der Südostschweiz Publicitas AG, die für die Vermarktung der Gastro-Plattform in Graubünden verantwortlich ist. Aktuell seien rund 20 Restaurants aus der Region aufgeschalten.
Bereits in den nächsten Wochen sollen es mehr werden. Gastronomen, die bei der «Lunchgate-Plattform» mitmachen, bezahlen für den Auftritt je nach Paketgrösse mindestens 360 oder bis zu mehreren Tausend Franken pro Jahr. «Dafür erhält der Gastronom professionelle Panoramafotos, eine Speisekarte als E-Paper, einen Facebook-Auftritt und vieles mehr», sagt Nadja Müller. Mit einem Lunchgate-Aufritt könne der Gastronom auf eine eigene Webseite verzichten oder seine eigene Internetseite mit den Panorama-Fotos noch attraktiver machen, erklärt Nadja Müller weiter.
Positives Echo von den Gastronomen
Adrian K. Müller, Hotelier und Gastgeber vom Romantik-Hotel Stern in Chur, hofft mit seinem Lunchgate-Auftritt ein jüngeres Publikum ansprechen zu können. Es sei heute wichtig auch diese Neuen Medien als Marketinginstrument einzusetzen. «Und auch die Ergänzung mit mobilen Geräten wird immer wichtiger», ist Adrian K. Müller überzeugt und spricht dabei die modernen iPhone- und iPad-Applikationen von «Lunchgate» an. Mit diesen Applikationen lassen sich in der ganzen Schweiz nahegelegene Restaurants inklusive den tagesaktuellen Angeboten auf dem Handy anzeigen. (so)
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| Marc Locher, es gibt schon so viele Gastroführer. Warum braucht es auch noch Ihren? - Wer heute ein Restaurant sucht, macht das zunehmend mobil und übers Internet. Bis vor zwei Jahren gab es da meiner Meinung nach nichts Ansprechendes. Deshalb stürzte ich mich zusammen mit meinem Gründungspartner Qris Riner ins Abenteuer.Was gefiel Ihnen nicht an den bereits vorhandenen Gastroportalen? - Gastronomie hat etwas mit Emotionen und Tagesaktualität zu tun. Dem wurde bisher von keinem Anbieter in genügendem Masse Rechnung getragen. Was bietet Lunchgate mehr?
Das tönt gut. Aber lang nicht alle Wirte auf Lunchgate liefern täglich ihre frischen Mittagsmenüs. Bei vielen Restaurants sieht man bloss die allgemeine Speise- und Weinkarte. Wieso? Lunchgate gibt es seit zwei Jahren. Wie hat es sich entwickelt? Wie viele Angestellte haben Sie? Wer besucht Ihre Seite? Wie werden die Restaurantgäste auf Sie aufmerksam? Und wie kommen Sie an die Wirte heran? Sie sagen, man findet über Lunchgate viele Restaurants der entsprechenden Städte. Noch macht aber nicht jeder Wirt mit, woran liegt es? Für die Wirte bedeutet die Teilnahme an ihrem Portal Mehraufwand. Wie überzeugen Sie sie davon? Was zahlen die Wirte für den Auftritt bei Lunchgate? Wann lehnt ein Gastronom ab? Gibt es Belege, dass Gastronome, die bei Lunchgate mitmachen, mehr Gäste bedienen als vor der Zusammenarbeit? Aber das ist doch ein wichtiges Argument. Sind keine Bestrebungen da, die Gästezahl zu messen? Und wann ist es soweit? Welche weiteren Pläne haben Sie sonst noch? Interview: Christine Schnyder |
Das innovative Gastroportal Lunchgate.com fokussiert die Gastwünsche und minimiert den administrativen Aufwand der Restaurantbetreiber. Aber wie? “Hotelier” sprach mit Lunchgate-Gründer Marc Locher.
Ausgabe 04/11
KommentierenMit der iPhone-/iPad-App von Lunchgate lassen sich Restaurants schon vor dem Besuch genau unter die Lupe nehmen.
Artikel vom 29. März 2011
KommentierenMit 1.5 Mio. Banners ist die Kampagne bei Blick.ch erfolgreich gestartet.
KommentierenDie von einem Zürcher Team entwickelte iPhon-App Lunchgate ermöglicht das virtuelle Erkunden von Restaurants und liefert aktuelle Informationen zu Standort Menüplänen und mehr.
Artikel vom 22. März 2011
KommentierenEin gutes Essen verleiht Schwung, neue Kraft und hebt die Stimmung – was gerade in der sich immer schneller drehenden Arbeitswelt von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist.
Editorial Artikel vom 26. Februar 2011
KommentierenOb es einem in der Beiz gefällt, weiss man nicht erst wenn man drin steht. Das Gastroportal Lunchgate schafft Transparenz. Es gibt Einblick in Speisekarten und Interieurs.
Artikel vom 25. Januar 2011
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